Der Film ist zugegeben etwas verstörend. Aber das ist bei dem Thema auch beabsichtigt. Denn der Film basiert auf Georg Büchners Fragment, welches wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht. Und liest man die Geschichte, kann man verstehen, wieso der Film auf diese Weise verfilmt wurde.
Woyzecks Leben scheint fast aussichtslos. Er lebt gar nicht mehr, er funktioniert nur noch. Und das auch nicht mehr sehr gut. Er arbeitet als Soldat beim Hauptmann, der ihn behandelt wie ein Sklave, und als Versuchskaninchen beim Doktor, der sich nicht davor scheut, Woyzeck in den Wahnsinn zu treiben. Er merkt auch immer öfter, dass der Tambourmajor seine Geliebte Marie bezirzt, und sie ihm gegenüber nicht mehr sehr ehrlich erscheint. Schließlich wird Woyzeck tatsächlich wahnsinnig und tut Dinge, die er später bereuen wird.
Hier ist der Trailer zum Film von 1979:
Klaus Kinski scheint die Rolle des Woyzeck sehr angesprochen zu haben. Sein Ausdruck vermittelt Wahnsinn, absolute Verwirrung und Zerstörtheit. Von Kinski sind wir aber Außenseiterrollen wie diese gewohnt, so hat er zum Beispiel auch sein großes Talent bei der Vorlesung von Schwarze Puppen oder Verehrt und Angespien bewiesen.
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